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16.03.2012

Sommer Diesel 462, Scheibenbremse Wartung, Teil 2


Teil 2

Die Beläge sind nach 29.000 km noch gut, Einbau nur in einer Position möglich.
Keinerlei Fett oder Öl auf die Beläge bringen :!: 

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Der Bremssattel lässt sich nun nach rechts von den Bolzen abziehen.

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Hier wird nun die Funktion des Sattels klar, damit er funktioniert, muss er auf den Bolzen beweglich sein.

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Die Bolzen reinigen und mit einem Hochtemperatur beständigen Fett dünn einstreichen

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Danach den Sattel wieder aufschieben und die Beläge einbauen, dass Sicherungsblech hinten im Sattel nicht beschädigen

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Ich habe die Sicherungsschrauben (5er Inbus) der Beläge hauchdünn mit dem Fett eingerieben, 
es darf auf keinen Fall etwas davon auf die Beläge kommen :!: 

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Dann die Sicherungskappen wieder aufschrauben

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Vor dem Einbau des Vorderrades Bremsscheibe entfetten, am besten mit Bremsenreiniger. 
Bremsbeläge mit sauberem, fettfreien Schraubendreher auseinander drücken, da muss ja die Scheibe dazwischen

Der Antrieb der Tachowelle greift in die Nuten im Vorderrad, dazwischen gibt es eine Buchse, etwas Fett schadet da nicht, 
Tachowelle unten abschrauben erleichtert die Positionierung

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Lage der Distanzhülse rechts zwischen Scheibe und Gabelfuß

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Die Steckachse nun von links einfädeln und durchschieben

Bei der Gelegenheit Tachowelle rausziehen und leicht fetten

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Beim Einbau der Welle muss das dann so aussehen, dann ist sie auch oben wieder im Tacho drin

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Tachowelle anschrauben und so positionieren das sie nicht geknickt wird

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Jetzt die Achse links mit 17 er Gabel halten, rechts die Mutter drauf schrauben und festziehen.

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Nun den Bremshebel der sich jetzt locker bis zum Lenker durchziehen lässt, 
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so lange pumpen, bis die Beläge anliegen und Druck da ist :!: 

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Motorrad vom Ständer nehmen und bei gezogener Bremse mehrfach durchfedern.
Dadurch positioniert sich der auf der Achse frei bewegliche Gabelfuß und es gibt keine Spannung zwischen linker / rechter Gabelseite

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Zum Schluss Klemmschraube links mit Gefühl anziehen

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FERTIG

Sollte jemandem ein Fehler oder eine Verbesserung einfallen, bitte mitteilen :mrgreen:
Летнее дизельное 462, Nr. 295 von 310
EX.: 38 völlig unwichtige Mopeds :=) 

Kommentare:

  1. Bei der Diesel brauch man gar keine Bremse einfach gas weg. ;)

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  2. Komm doch mal in Hachenburg vorbei, dann testen wir das auf meiner Hausstrecke, gibt hinterher auch was zur Beruhigung ;=)

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  3. Hi,
    ich hatte mal gelernt, dass das Durchfedern der Gabel "ohne" Bremsen vonstatten gehen sollte. Soll wohl daran liegen, dass bei Einscheibenanlagen sich die Gabeln ja erst recht verziehen. Habe es jedenfalls so bei meinem alten Mopped immer gemacht. Ansonsten noch vielen Dank für die schöne Beschreibung und die Linkliste bezgl. Korrosionsschutz ;-)

    Grüße

    Hansi

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  4. Dürfte relativ egal sein, da sich das Motorrad nicht nach vorne bewegt, es treten keine (oder minimale) Kräfte zum Verwinden der Gabel auf. Ausserdem hätte selbst ich meine Bedenken, wenn sich das Teil schon im Stand verdreht, was soll dann erst bei 80...
    Hauptsache mehrfach gefedert, damit die Standrohre möglichst spannungsfrei verschraubt werden.

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