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18.04.2011

Sommer Diesel 462, Modell 2011, Teil 3

Heute morgen kam die Mail, Moped ist fertig, könnte zum Fotografieren kommen. Was macht man nicht alles für`s Forum, ab zu Jochen. :lol: 
Da stand sie nun, getarnt in der Reihe.





Für einen vernünftigen Hintergrund fuhr ich einige Kilometer raus, dass Fahrwerk begeistert einfach.







Abdeckung vor dem Anlasser jetzt serienmässig, der geschlossene Unterzug versteift das Fahrwerk deutlich.


Zahnriemen gehört nun zur Serienausstattung.


Die Kraftstoffleitungen laufen nun über einen Anschluss




Der Rahmenunterzug im Detail






Der Rahmen wird in der Werkstatt von Tim geschweißt





Tank aus Aluminium, gesteckt, nicht mehr geschraubt







Elektrik unter dem Sattel verstaut


Kleiner Soundcheck



video

Rücklicht, Anordnung Tacho, Kontrollleuchten (fehlen hier noch), werden noch etwas modifiziert

Kurzes Update (Juni), zu 99% führten Probefahrten zu Bestellung, manche „trauern“ der alten Optik nach, die Möglichkeit des Umbaus einer Benziner Enfield zum Diesel besteht natürlich weiterhin. 

Juli 2011, die ersten stehen zur Auslieferung bereit, nur die Gepäckträger müssen noch montiert werden.





Ausstattung (so auf die Schnelle):

Alutank
Felgen und Speichen Edelstahl
Schutzbleche Edelstahl, gegen Aufpreis auch lackiert
Scheibenbremse vorne
Bereifung Heidenau
Zahnriemen

Preis: 8750€

Gepäckträger und Faltenbälge an der Gabel sind Zubehör


13.04.2011

Diesel Wiesel DW 406

Wir haben das Jahr 2011. 


An einer Tankstelle füllt eine üppige Blondine im rot gelben Firmendress mit der Pipette tropfenweise den kostbaren Kraftstoff in den Tank …. , nein ganz so schlimm ist es noch nicht, wobei die Betonung auf noch liegt. Dieselpreise von über 1,40€, diesmal ist Libyen die Begründung, wobei das völlig egal ist, irgendeinen Grund gibt es immer für die hohen Spritpreise. Unsere Politiker sorgen ja durch einfallsreiche und kreative Besteuerung für permanente Belastung des Verbrauchers. Klar, wenn ich im dienstlich gestellten A8 zur „Arbeit“ kutschiert werde...


Für Viel- und auch Hobbyfahrer gibt es also genügend Gründe nach sparsamen Alternativen zu suchen. Über die Royal Enfield basierten Umbauten wurde schon einiges geschrieben, diesmal geht es um die Konstruktion von Bernhard Leitner, der einen anderen Weg beschritten hat. 4-6 Gang Linksschaltung, sehr niedrige Sitzhöhe, japanische Qualität (ausgenommen der Motor, der kommt aus Korea) sind durchaus Argumente die Zählen.  Leitner




Details:


Im Gegensatz zu den Royal Enfield Basierten Umbauten mit Hatz, Lombardini, Ruggerini etc. verbauten Motoren geht der Diesel Wiesel einen völlig anderen Weg. Basismodell ist eine Suzuki Marauder, wurde von 1998 bis 2004 oder 2005 gebaut. Gab es als 125 er und 250 er Variante. Mit 68 cm Sitzhöhe auch für etwas kleinere Fahrer geeignet, geht schon etwas in die Richtung Chopper.
Das Gewicht liegt bei knapp 150 kg, ist durch den tiefen Schwerpunkt auch gut zu beherrschen.


Als Motor wird ein Yanmar Lizenzbau von KAMA aus Korea verwendet. Motor


Der Motor hat 406 ccm, 7kw (10 PS) bei 3600 1/min, 28 Nm bei 2000 1/min. Die Höchstdrehzahl liegt normalerweise bei 3800 1/min, möglich sind auf Wunsch bis zu 4200 Umdrehungen.
3600 Umdrehungen sind ≈ echte 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 103 km/h.
Der Motor ist völlig baugleich mit dem Yanmar, sämtliche Teile, Filter etc. sind austauschbar.


Da Suzuki auf Grund seiner, im Vergleich zur RE wesentlich moderneren Konstruktion, keine Pre-Unit Getriebe baut, musste sie B.L. etwas einfallen lassen. Das Suzuki Getriebe wird durch eigene Gehäuseergänzungen umgebaut, möglich sind 4, 5, oder 6 Gang Varianten. Der Sekundärtrieb, also Getriebeausgang, Ritzel, Kette zum Hinterrad etc. entspricht der Serie. Die Verbindung vom Motor zum Getriebe erfolgt über Zahnriemen, 44 (Motor) / 56 (Kupplung) übersetzt. Die Kupplung ist als Trockenkupplung ausgelegt, spezielle Beläge und eine teilweise Überarbeitung der Suzuki Konstruktion waren nötig, diese lief ja ursprünglich im Ölbad, geschmiert durch Motorenöl.


Der Rahmen wird entsprechend modifiziert, bekommt Unterzüge und entsprechende Motorhalterungen. Danach wird er sandgestrahlt und pulverbeschichtet, Wunschfarben sind möglich. Das betrifft auch alle anderen, lackierten Bauteile, jedes Motorrad wird individuell gemäß Kundenwunsch aufgebaut. Lenkervarianten, Fußrasten oder Trittbretter, ergonomische Anpassung an die Körpergröße des Fahrers bzw. der Fahrerin, vieles ist möglich. Das Zubehörprogramm von Suzuki erlaubt vom Gepäcksystem bis hin zur Frontscheibe auch einiges.










Die Bilder zeigen, dass das Diesel Wiesel mit den Royal Enfield basierenden Umbauten wenig gemein hat.
Bernhard Leitner, dürfte nach Jochen Sommer der größte Produzent eines Diesel basierten Motorrades in Deutschland sein.
Die Verarbeitung ist auf einem sehr hohen Niveau, preislich absolut konkurrenzfähig, eine interessante Alternative, sollte man bei Gefallen testen.

09.04.2011

Bilder zum Träumen

Hier möchte ich einfach die Bilder für sich sprechen lassen, Großteils aus dem Westerwald, das eine oder andere aus der Umgebung von DIE, Frankreich.