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28.06.2015

Sommer Diesel Off Road, Tag 2, Kurven Orgie

Tag 2

Heute gibt es Kurven satt und Höhenmeter ohne Ende. 
Um 07:00 das erstaunlicherweise trockene Zelt verpackt, 07:30 Abfahrt über Valle D`Entremont zum Col du Grd St-Bernard, natürlich nicht durch den Tunnel. 



Frühstück gibt es oben.


Weiter über Aosta, Morgex zum Col du P`t St-Bernard



Dort stand ein Caterham, der hatte mich bergauf verblasen (Frechheit), bezahlte dafür mit Störung der Motorelektronik *grins*
Konnte weiterfahren, wir begeneten uns in Italien und Frankreich noch mehrfach :=) 
Die Kiste hat was, leicht, puristisch, Motor vorne, Antrieb hinten…


Vor Bourg St-Maurice (da war ich in den 80 igern beim Trialen) dann links über Val-d-Isère, Col DE L`Iseran, Col du Mont Cenis, Susa nach Salbertrand, Camping Gran Bosco. Ein bekannter Treffpunkt 2-und 4-rädriger Stollen-Fans.




Was so rumstand

TT600, Student von der Küste auf Achse runter nach Salbertrand, Respekt.
Das Supermoto Bereifung Off Road suboptimal ist, lernte er beim ersten Sturz.
Inzwischen hat er auch Brems- und Kupplungshebel in das Ersatzteilpaket integriert..


Die Masse kam mit Anhänger etc.





Tagesetappe 277 km, Diesel unbeeindruckt, Bereifung perfekt zum Pässe schruppen. Der Platz mit Pizzeria (Steinofen) und sauberen Duschen etc. ist auf gut 1000 m Höhe, durch die hohen und nahen Berge relativ wenig Sonnenstunden, Nachts auch im Juli öfters nahe der 0 Grad Grenze. Sehr freundliches Besitzer Ehepaar, er gibt wirklich gute Tips für Touren!
14€ / Nacht ist auch ok.


Sommer Diesel Off Road, Sommeiller, Monte Jafferau 1, Tag 3

Tag 3

Benjamin mit Kawa Tengai 500 war auch alleine da, wir starteten bei leichtem Regen Richtung Colle Sommeiller, die neue 50.000 er Karte von Fraternali (9,90€ auf dem Platz gekauft) ist deutlich besser als die früheren 25.000 er Karten. Farblich erkennbar war ist Piste, was Trail.
Der Sommeiller ist bei Nässe nicht so toll, etwas lehmiger Untergrund, aber die Heidenaus (K60 + K60 Scout) kamen gut klar. Hätte ich mit der Strassenbereifung nicht wirklich fahren wollen.




Bei 2550 m Höhe war dann Schluss.


Eine Umfahrung packte der Motor nicht, durch das Loch in der Einfahrt fehlte einfach die nötige Drehzahl, hatte auch keine Lust, mich da lang zu machen. 


Immerhin, einige Kehren hatten wir schon...



Also zurück nach Bardonecchia, Cappu trinken.


Moped sah jetzt direkt standesgemäß aus, klarer Used Off Road Look.


Da 13:30 entschieden zu früh für den Campingplatz war und sich das Wetter auch besserte, fuhren wir über den Ort Gleise Richtung Monte Jafferau. Die Strecke führt unterhalb eines Liftes entlang, in mehr oder weniger engen Serpentinen, sehr steinig und stellenweise ziemlich steil.




Die Sommer hat kein Enduro Fahrwerk, willenloses über Stufen und Absätze bügeln geht nicht. Fahren im Stehen mache ich mit der Maschine nur bergab, obwohl ich als Ex-Trialer eigentlich gerne stehend fahre. Bringt bei dem Teil einfach nichts. Es hilft nur sehr, sehr vorausschauender Fahrstil und gnadenlos am Gas bleiben, kommt der 1B40 einmal von der Drehzahl, ist Schluss mit lustig. 


Oberhalb von etwa 2000 m Höhe wurden die Kehren enger und der Weg steiler. Wieder bei gut 2500 m Höhe gab ich dann auf, keine Chance mehr, den Motor auf Drehzahl zu bringen. Wären höchstens noch 1000 m Strecke gewesen, aber 11 Ps….


Die Bereifung zeigte sich als sehr gute Wahl, gerade bergab in engen Kehren keine Probleme mehr mit schiebendem Vorderrad.
142 km Tagesetappe


Zurück zum Platz dann Strasse 


Sommer Diesel Off Road Monte Jafferau 2, Tag 4

Tag 4

Strahlend blauer Himmel.
Über Savoulx starteten wir den 2. Versuch Richtung Jafferau. Der frühere Weg durch den Tunnel ist versperrt. 


Richtung Madonna delle Nevi, Colle Basset konnten wir bis zum Fort hoch fahren. 







Traum Tour, klares Highlight des Urlaubs. Die Auffahrt paar Kehren sehr rauer Fels, Ganz am Schluss noch einige Meter schmaler Pfad, bin mir nahezu sicher, dass da noch nie ein Diesel Motorrad hoch ist.














Wir fuhren den gleichen Weg zurück, füllten in Bardonecchia nochmal den Koffeintank auf. Danach spannte ich nach 10.000 km erstmals die Kette. 152 km Tagesetappe.
Nebenbei bekam ich mit, dass eine Transalp 60 m die Böschung runter krachte, der Fahrer sprang vorher ab. Ein freundlicher Jeep Fahrer mit Winde ermöglichte dann die Bergung. No Risk no Fun…