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02.08.2012

Fotografie im Wandel meiner Bedürfnisse

Wer so wie ich, versucht seine Erlebnisse bildlich zu dokumentieren, muss sich zwangsläufig mit dem Thema Fotografie auseinandersetzten.
Dabei wird schnell klar, dass es hier sehr unterschiedliche Möglichkeiten und Anforderungen gibt.
Einige Beispiel-Bilder sollen das belegen.


Ich betrachte mich in diesem Bereich keinesfalls als Profi, interessierter und mässig Begabter Amateur dürfte es treffen.
Angefangen hat das 2003 mit einer billigen BENQ, ich begann meinen Einsatz in Bosnien zu dokumentieren. Die Bilder sollten nur Erlebtes zeigen, über Bildgestaltung etc. machte ich mir keine wirklichen Gedanken.
Auf dem Weg von Split nach Sarajevo platze der Gummibalg der Luftfederung, kein Problem für die Besatzung des Busses, nach ca 45 Minuten ging es weiter, mit reparierter Federung, ohne ADAC.



Blick aus dem Container


2006 war dann klar, dass berufsbedingt mehrere Aufenthalte in Afghanistan anstehen.
Nach längerer Überlegung entschied ich mich für die Panasonic Lumix FZ 30. 
Grosser, manuell steuerbarer Zoombereich (bis ≈400 mm) integrierter Bildstabilisator, kein Objektiv Wechsel im Staub nötig, relativ geringer Platzbedarf im Vergleich zur DSLR mit Objektiven, bezahlbar, und, natürlich kein sachliches Kriterium, coole Optik :=)
Mit der FZ 30 machte ich (für meine Verhältnisse) gute Bilder.

C160, klassische Cockpit Uhr


Auf dem Weg zum Kabul Airport



Ein Beispiel für das Tele, Freihand mit 400 mm



Landschaft geht auch



Meine Security als Transportbegleitung



Flugunterricht der Verbündeten


Vom Dach eines Bunkers im Camp Warehouse (Kabul) über grosse Entfernung Freihand unbemerkt, nicht jeder wird gerne fotografiert. Das klappbare Display war hierbei von grossem Nutzen.


Bei einem Fotoshooing mit Guido Karp versuchte ich, meine Fähigkeiten zu verbessern :=)
Ich war wohl der einzige ohne Spiegelreflex....




Die Lumix lies mich nie im Stich, hielt alles was die Werbung versprach, ein guter Kauf!

Als nächstes kaufte ich mir die Canon G7, deutlich kompakter, natürlich nicht so Zoom stark, auch mit mehr manuellen Möglichkeiten.
Macht mit der richtigen Einstellung wirklich gute Bilder






Hängt bei mit zu Hause in Poster Grösse an der Wand.




Die G7 ist deutlich unauffälliger als die FZ 30, ermöglicht unbemerkte Bilder wie das obere einer jungen Frau, die am Nebentisch ihren Kaffee genoss. Als Nachteil könnte der gesalzene Preis empfunden werden, für die Kohle gibt es schon DSLR!


Vor Marokko wollte ich was Neues, verkaufte die G7 und legte mir die Fuji 550 EXR zu.
Bilder in den Reiseberichten zu Marokko, kurz gefasst, war ein Fehler!
Mit der Bildqualität war ich nie zufrieden, immer fehlt das letzte Quentchen Schärfe. GPS Modul unbrauchbar, minutenlanges Standortsuchen nach 1 km Fahrt sind indiskutabel.


Vor kurzem dann etwas ganz anderes, eine NIKON D90.
Mit den Systemkameras kann ich mich (bis jetzt) nicht wirklich anfreunden, alles mit Display ohne Sucher finde ich in der Sonne nicht überzeugend. Natürlich gross, schwer, teuer (relativ).
Erstmalig beschäftige ich mich mit RAW, nun ja, bin in der Übungsphase :=)


Windpark Mündersbach




Hachenburger Outback




Die D90 erfordert intensive Beschäftigung, unauffällige Bilder sind schwierig, allerdings wird zur Zeit auch weniger auf mich geschossen :=)





Wird fortgesetzt...

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