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19.01.2013

Thrunite Scorpion V2, Eignung für den Sicherheitsdienst


Nach der Fenix LD 20 möchte ich nun die Scorpion V2 betrachten.

Review gibt es hier: Scorpion V2 U2, Teil 1



Im Vergleich



Die Bedienung erfolgt ausschließlich über das Tailcap mit integriertem Drehschalter.



Die verschiedenen Stufen hat man in einem Abend drin, extrem Sinnvoll ist die Möglichkeit, in wenigen Augenblicken sich auf Stufe 2 die Helligkeit zu Speichern.
Der Hotspot ist gut geeignet, auch Entferntere Objekte auszuleuchten, da wo die LD 20 aufhört, macht die V2 weiter, 180 gegen 660 Lumen merkt man natürlich, auch auf 100m können Büroräume ausgeleuchtet werden.

Ausleuchtung des Nahbereichs auf Grund des guten Flood problemlos, die Donuts im Aussenbereich stören nicht. Hier ist das intuitiv problemlose Umschalten genial, Drehschalter ganz nach links, programmierter Modus mit An-Aus Schalter, ganz nach rechts, volle Helligkeit solange ich die Endkappe drücke.

Perfekte Einhandbedienung ohne Nachdenken, so solle es sein 

Einziger Bug ist die Verriegelung in Stufe 1
Dazu muss der Schalter in Stufe 2 halb gedrückt und der Drehschalter ganz nach links gedreht werden.



Der Schalter hat allerdings keinerlei Druckpunkt, deshalb kann es schnell passieren, das die Lampe eingeschaltet wird. Wäre nicht so dramatisch, aber die bleibt nach dem Verriegeln an, was natürlich nicht so toll ist, weil man das in einem Holster u.U. nicht bemerkt 
Passierte mir, war dann sehr überrascht, dass meine Hüfte beleuchtet wird. 
Wurde darauf hingewiesen, dass das Verriegeln auch ohne Druck auf den Schalter geht.
Geht, zumindest bei meiner, ziemlich schwer, aber möglich.
Trotzdem sollte in der verriegelten Position die Lampe immer aus sein.

Der Bezel ist ziemlich scharfkantig und muss gut festgezogen werden, nichts für empfindliche Innentaschen.

Die mitgelieferte Tasche ist brauchbar, gut verarbeitet, für den taktischen Einsatz trotzdem nur bedingt geeignet, wie eigentlich alle konventionellen Holster. Darauf gehe ich in einem separaten Beitrag näher ein.



Wer mehr Power als von der AA Klasse geliefert wird, benötigt, für den stellt die V2 eine gute Lösung dar. Der Nachteil von CR123A Batterien (gibt es von Behörden meistens nicht) relativiert sich mit dem Kauf von 2 oder 3 18650 er Akkus mit einem geeigneten Ladegerät. Denke, dies Klasse Lampen sind so ziemlich der goldene Schnitt zwischen Power, Grösse, Gewicht und Preis.

Alternativ würde ich z.B. die Eagletac T20C2 XM-L U2 oder die Fenix TK22 mit Cree XM-L U2 in Erwägung ziehen, dürften in der Leistung ähnlich sein, haben jeweils unterschiedliche Bedienkonzepte.
Da gibt es für mich kein Besser oder Schlechter, ist einfach die Frage, mit was komme ich, auch unter Stress, besser klar.

Erfahrungen von anderen würden mich interessieren 

Hier noch Beamshots

Volle Pulle was rauskommt 







Spiegelvorauslösung aus, Farbtemperatur 5560K, manueller Modus, Fokus unendlich 



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