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02.09.2012

Nikon D90 ISO RAW VS JPEG

Wer sich in Foren, Fachzeitschriften etc. informiert, hat schnell den Eindruck, dass JPEG für Einsteiger, RAW für Profis ist. Prinzipiell herrscht die Meinung, dass nachträgliches Bearbeiten der unverfälschten Bilder aus der Kamera die besseren Resultate bringt.
Wenige Ausnahmen gibt es auch:

http://nachbelichtet.com/2008/10/14/der-markus-meint-raw-oder-jpeg-klar-jpeg/

http://www.kenrockwell.com/nikon/d90.htm

Für mich interessant ist natürlich, was kann ich aus den Bildern holen?
Dazu fotografierte ich diverse Bilder in RAW (NEF) und JPEG Fine (beste Qualität).

Dann bearbeitete ich das NEF Original aus der Kamera mit Aperture 3.3.2 und importierte das NEF noch einmal von der Karte in DxO Optics Pro7 und liess es dort durchlaufen.

Das JPEG Original aus der Kamera wurde in Aperture nur minimal verbessert, kommt schon quasi fertig aus der Kiste.

Dann einen Bildausschnitt gewählt und in originaler Größe als JPEG exportiert

JPEG (Auf die Bilder klicken)



RAW mit Aperture bearbeitet



RAW mit DxO bearbeitet


Gesamtbild


Einstellung




Hmmm, DxO etwas besser als Aperture, JPEG eigentlich verdammt gut?

Natürlich schließe ich nicht aus, dass mit etwas mehr Fachkenntnis sowohl aus Aperture als auch DXO noch mehr aus dem Bild rausholen könnten, aber ich bin kein Profi und auch nicht wirklich gewillt, stundenlang an einem Foto zu optimieren.

Es kommt sicher auch auf das Bild an, gibt Situationen wo RAW klare Vorteile bringt.
Aber speziell für mich stellt sich die Situation bisher so da, dass ich es kaum schaffe die JPEG Qualität zu erreichen, von übertreffen ganz zu schweigen.
Natürlich muss man schon ordentlich vergrössern und etwas genauer hinschauen, um die Unterschiede festzustellen.

Für Tips, eigene Erfahrungen, andere Meinungen bin ich dankbar!!!

Ergänzung:

Die NIKON NEF (RAW) Bilder sind wohl von der Bearbeitung nicht ohne. Manche Informationen anscheinend verschlüsselt. Wenn die Dateien mit NIKON`s View NX bearbeitet werden, anstelle des Aperture oder DXO RAW Konverters kommen meiner Erfahrung nach deutlich bessere Resultate heraus. Der Workflow wäre dann View NX oder besser noch Capture NX, dann Aperture, Lightroom etc.
Ist jetzt nicht so der Brüller, gerade mit dem Mac, der die Bilder in der Mediathek speichert.
Zumindest gelang es mir mit NX und Aperture die JPEG Qualität zu erreichen!
Erreichen bedeutet nicht verbessern!
Ist mir persönlich eindeutig zu viel Aufwand, warum soll ich die Bilder durch 2 Programme jagen, um dann das zu erreichen, was die Kamera eh schon produziert?
Bis zur Erlangung eventuell neuer Erkenntnisse arbeite ich mit JPEG, RAW eventuell bei extrem kritischer Lichtsituation, aber bisher packte die D90 das alles.

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